Unternehmen und Unternehmer aus der ganzen EU, die neue Umweltprojekte auf dem Markt durchsetzen möchten, können eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen, die am 6. September 2012 endet, betrifft Öko‑Innovationsprojekte, ‑techniken, ‑dienstleistungen und ‑verfahren, die Umweltbelastungen verhindern oder reduzieren oder zu einer bestmöglichen Nutzung der Ressourcen beitragen. Etwa 50 Projekte könnten für eine Finanzierung ausgewählt werden.
Der Aufruf der EU-Kommission richtet sich in erster Linie an KMU, die innovative „grüne“ Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt haben, die aber am Markt noch nicht positioniert sind. Sie bietet eine Kofinanzierung von bis zu 50 % der Gesamtkosten des Vorhabens. Dieses Jahr könnten rund 50 neue Projekte unterstützt werden.
Eingereicht werden sollen Vorschläge aus den Bereichen:
- Materialrückführung
- Wasser
- nachhaltige Baustoffe
- umweltfreundliche Geschäftspraktiken
- Lebensmittel und Getränke.
Hintergrund
Die CIP Öko-Innovation wird über das Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) finanziert und verfügt für den Zeitraum 2008‑2013 über ein Gesamtbudget von etwa 200 Mio. EUR.
Unterstützt werden technisch erprobte Erzeugnisse, die dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen in Europa besser zu nutzen. Die Öko-Innovation ist der „grüne“ Teil des CIP und trägt zum Aktionsplan für Umwelttechnologien (ETAP) bei. Das Programm wird von der Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) verwaltet.
Weitere Informationen über CIP Öko-Innovation finden sich unter: http://ec.europa.eu/ecoinnovation

