Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Sie sind hier: Home » Politik » Deutschland
Seite empfehlen

Merkel fordert mehr Einsatz gegen Klimawandel (09.05.2012)

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sorgt sich, dass die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius in den nächsten Jahrzehnten tatsächlich geschafft wird. Dieses Ziel dürfe nicht aus den Augen verloren werden, sagte Merkel am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) in Berlin.

«Die Bewegung ist zu langsam», sagte Merkel. Dies gelte auch mit Blick auf eine künftig womöglich bis auf neun Milliarden Menschen anwachsende Weltbevölkerung.

Bild: Deutscher bundestag/Achim Melde/LichtblickKnapp 200 Staaten hatte sich 2010 im mexikanischen Cancún darauf verständigt, dass man die Erwärmung auf zwei Grad im Vergleich zum Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden solle.

Merkel betonte, solides Wachstum und Nachhaltigkeit könnten nicht auf immer mehr Schulden und Ressourcenverbrauch gründen. «Wenn wir nichts tun, wird die Sache nicht bequemer.» Die Endlichkeit fossiler Ressourcen und der Klimawandel seien eine globale Frage. «Es sind heute mehr Länder in der Verantwortung.» Man brauche einen Weltklimavertrag. Daher sei es gut, dass bei der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban vereinbart worden sei, diesen anzustreben.

Die Kanzlerin betonte, die globalen CO2-Emissionen seien zuletzt wieder gestiegen. Es entstehe ein Wettbewerb um Lagerstätten und die Preise für fossile Rohstoffe stiegen. Daher sei es so wichtig umzusteuern, wie etwa mit der Energiewende in Deutschland. Bis 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen hergestellt werden, betonte Merkel.

Zugleich gebe es bei der Energiewende viele offenen Fragen, etwa wie sich künftig konventionelle Kraftwerke rechnen können. Diese sind wegen des Atomausstiegs bis 2022 notwendig, um dauerhaft genug Strom zur Verfügung zu haben. Sonne und Wind produzieren je nach Wetter unterschiedliche Mengen an Strom. Merkel sagte, der Einspeisevorrang für erneuerbare Energien in Deutschland passe nicht unbedingt mit neuen konventionellen Kraftwerken zusammen. Bisher stockt der Neubau etwa neuer Gaskraftwerke, weil nicht klar ist, ob es bei immer mehr Ökoenergie genug Betriebsstunden geben wird.

Die Regierungsberater des WBGU machen sich stark für einen Weg, weg von einer immer höheren Verschuldung und fossilen Rohstoffen hin zu einem neuen «Weltgesellschaftsvertrag für eine klimaverträgliche und nachhaltige Weltwirtschaftsordnung».


Quelle: dpa

© Bild: Deutscher bundestag/Achim Melde/Lichtblick



Ihr Partner für den CO2-Fußabdruck:

Ihr Partner für den CO2 Fußabdruck: klimAktiv


18.06.2013

EEX veröffentlicht energiepolitisches Eckpunktepapier

Elektromobilität: Neues Werkstoffkonzept für das Batteriegehäuse spart Gewicht und gibt Sicherheit

EU-Staaten wollen sich besser auf Klimawandel vorbereiten

EU und China reden im Solarstreit wieder miteinander

Solarworld will sich mit Geld aus Katar und Schuldenschnitt retten

Studie: Fossile Energieträger bleiben in Deutschland noch lange dominierend

Windenergie-Branche verlangt mehr Planungssicherheit

Studie: Nur wenige Deutsche glauben nicht an Klimawandel

CO2 - Marktbericht vom 18.06.2013

17.06.2013

Studie: Chemische Industrie könnte viel mehr Energie einsparen

Schweizer Unternehmen entwickelt Ladestation für alle Elektroautos

June UN Climate Change Conference in Bonn sees concrete progress toward new agreement and speeding up climate action

Phoenix Solar forscht an schwimmenden Solarzellen

Forscher entwickeln effizienteren Katalysator für Brennstoffzellen

KTG Energie übernimmt Biogasanlage

EU vor Verhandlungen zu F-Gasen

EnBW will sieben Milliarden Euro in Konzernumbau stecken

Brüderle: Ab sofort keine Windräder und Solaranlagen mehr ans Netz

Oberbürgermeister entwerfen Broschüre zur Energiewende

CO2 - Marktbericht vom 17.06.2013

14.06.2013

Das Laden von Elektrofahrzeugen wird einfacher

Forschungsprojekt gewinnt Windenergie mithilfe eines Kites

Offener Brief: Lausitz als ewige Kohlenstoff-Senke

Germanwatch: Merkel muss Treffen mit Obama für Fortschritte im Klimaschutz nutzen

Altmaier und Albig starten erste Bürgeranleihe für Stromleitung

Centrotherm verliert Auftrag in Algerien

Erneuerbare Energien auch als Reiseziel attraktiv

CO2 - Marktbericht vom 14.06.2013

13.06.2013

Abschluss des europäischen Klimaschutzprojektes „EnercitEE“

Eon-Anlage speist erstmals Wasserstoff aus Windstrom ins Netz

Innovative Produkte für die Energiewende: Die neuesten Empfehlungen von Saturn und Utopia

Studie: Anteil der Häuser mit Solaranlagen steigt weiter

Aufwärtsbewegung des CO2-Preises wird in Australien genau beobachtet

Energieausweis schützt vor Überraschungen beim Immobilienkauf

CO2 - Marktbericht vom 13.06.2013

12.06.2013

Ausbau der Erneuerbaren Energien günstig wie noch nie

UNEP-Bericht: Investitionen in erneuerbare Energien gesunken

Schutz vor Strom-Blackout: Bund setzt Regeln für Reserve-Kraftwerke

dena fordert steuerliche Anreize für Gebäudesanierung

L-Bank gewährt zinsverbilligte Kredite für Maßnahmen zur Energieeffizienz

BEE fordert: Vergünstigungen für Kohlekraftwerke stoppen

Merkel strebt Ökostrom-Reform nach Wahl an

Bundesregierung will Sprit- und Energieverbrauch im Verkehr drosseln

CO2 - Marktbericht vom 12.06.2013