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Mark-E steigt in Windkraftnutzung ein (01.09.2010)

Der regionale Energiedienstleister Mark-E, Hagen, steigt in die Nutzung der Windenergie ein: Das Unternehmen schloss mit dem Projektentwickler ABO Wind AG, Wiesbaden, einen Vertrag über den Kauf einer schlüsselfertig errichteten Windkraftanlage (WKA) mit 2,3 Megawatt (MW) Leistung ab. Die WKA vom Typ Enercon E-82 wird am Standort Schleiden-Schöneseiffen (Eifel, NRW) errichtet und soll noch im Jahr 2010 in Betrieb gehen.

Aufgrund der leistungsstarken Anlage und des windgünstigen Mittelgebirgsstandorts auf einem Hochplateau in rund 600 Metern Höhe erwartet Mark-E einen jährlichen Energieertrag von rund 4,8 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Dies ist rechnerisch ausreichend, um rund 1.400 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen.

Mark EDer Betrieb der WKA erspart zudem der Umwelt im Vergleich zum derzeitigen deutschen Strommix rund 50.000 Ton-nen Kohlendioxid (CO2) bei einer angenommenen Betriebsdauer von 20 Jahren.

Mark-E plant mit dem Projektentwickler ABO Wind AG auch einen Dienstleistungsvertrag abzu-schließen, der die technische und kaufmännische Betriebsführung der Anlage seitens ABO Wind beinhaltet.

„Der Erwerb dieser ersten Windkraftanlage ist sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht sinnvoll“, so Mark-E Vorstandssprecher Ivo Grünhagen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 mindestens 8 Prozent unserer eigenen Bruttostromerzeugung aus Wind-energie zu bestreiten. Damit erweitern wir unseren derzeitigen Erzeugungsmix aus Erdgas, Steinkohle, Wasserkraft, Biomasse und Sonnenenergie um die vielversprechende Ressource Windkraft.“

Die ENERVIE Gruppe, zu der Mark-E gehört, verfolgt dabei eine Strategie, die auf mehreren Säulen fußt: Neben der eigenen Projektentwicklung und möglichen Kooperationen in der Regi-on ist auch der Zukauf von WKA auf regionaler Ebene geplant. Da die regionalen Windenergie-Potenziale allerdings aus geografischen und genehmigungstechnischen Gründen begrenzt sind, setzt das Unternehmen auch auf den Zukauf von Anlagen innerhalb Deutschlands. Zudem sind externe Projektentwicklungen und Beteiligungen in Deutschland und bei attraktiven Groß-projekten auch im Ausland vorgesehen.


Quelle: Mark-E



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