sagte der Allianz-Klimaexperte Armin Sandhövel der «Wirtschaftswoche». Noch stammt viel Strom aus Kernkraftwerken. Einigen Netzbetreibern fehle das Geld, um den Ausbau der Windparks auf hoher See vorzunehmen, sagte Sandhövel. Erst wenn das Risiko auf mehreren Schultern verteilt sei, seien Investoren wie die Allianz bereit, in großem Stil in Offshore-Windanlagen zu investieren.
Der Siemens-Konzern plant, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Windenergie-Sparte zu steigern. «Wir müssen nicht nur führend bei der Qualität, sondern auch bei den Kosten sein», sagte der Chef der Windenergie-Sparte, Felix Ferlemann, der «Wirtschaftswoche». Um die Kosten zu senken, wolle Siemens zum Beispiel die Herstellung von Windanlagen stärker standardisieren.

