Wie das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Gesamtvolumen von den bislang geplanten 1,5 Milliarden Euro auf eine Milliarde sinken. Der Bund übernehme 430 Millionen Euro. Der Rest entfalle auf Länder und Kommunen, die bislang Steuerausfälle abgelehnt hatten. Um sie zu entlasten, wolle der Bund die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude mit bis zu 300 Millionen Euro fördern und würde damit 730 Millionen Euro tragen.
Wer die Förderung nutzt, kann laut dem Blatt einen festen Betrag von seiner Steuerschuld abziehen. Die Abschreibung wäre jährlich möglich. Sie werde an Energieeffizienzstandards gekoppelt, hieß es. Nach fünf Jahren solle überprüft werden, ob die Förderung helfe, die Klimaziele der Regierung zu erreichen. Details solle eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern ausarbeiten. Die Einigung soll dem Blatt zufolge am 26. Juni im Vermittlungsausschuss beschlossen und dann am 6. Juli im Bundesrat verabschiedet werden./jha/she

