Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Sie sind hier: Home » Politik » Klimakonferenz Doha
Seite empfehlen

Greenpeace China: Peking will mit ins Klima-Boot (08.12.2011)

Durban - Die Pekinger Regierung ist nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace in China grundsätzlich zu einem neuen internationalen Klimavertrag nach 2020 bereit. «Ich bin sehr sicher, dass die chinesische Regierung bereit ist, sich auf eine neue Ebene (im Klimaschutz) zu bewegen», sagte die chinesische Greenpeace-Klimachefin Li Yan am Donnerstag in Durban der Nachrichtenagentur dpa.

Es fehle der chinesischen Führung nicht am guten Willen, aber sie setze nicht genug Klimaschutz-Prioritäten und stoße zudem bei der Umsetzung von Klimazielen auch auf Widerstände im eigenen Land, meinte Li Yan. Die Regierung sei seit 2007 «auf dem richtigen Weg.» Allerdings werde bei weitem nicht genug getan.

greenpeace chinaUm die selbst gesteckten Klimaschutz- und Energiesparziele zu erreichen, setze Peking inzwischen Provinzen und Städte unter Druck. Fabriken müssten ihre Produktion zeitweise einstellen, zuweilen werde auch schon angeordnet, die Straßenbeleuchtung in manchen Orten abzuschalten, «manchmal wird in Stadtteilen zeitweise eine Stromsperre angeordnet».

Seit spätestens 2007 behandele China das Klimaproblem nicht als ein Umwelt- sondern auch als ein Entwicklungsthema, «um den angestrebten industriellen Strukturwandel... und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben». Wichtiges Ziel sei es, von den fossilen Brennstoffen als Energieträger wegzukommen. Allerdings habe China nach wie vor «eine klare Priorität für Wirtschaftswachstum». Umweltfragen blieben zweitrangig, meinte Li Yan.

Dennoch habe Peking erkannt, dass China beim Klimaschutz eine positive Rolle auf der internationalen Bühne spielen und «der gute Junge sein kann», so die Klimaexpertin. Es gebe aber in der chinesischen Gesellschaft auch immer wieder die Befürchtung, beim Thema Klimaschutz einer «westlichen Verschwörung gegen die chinesische Entwicklung zum Opfer zu fallen».

Vor allem nach dem Klimagipfel in Kopenhagen, als China wegen seiner ablehnenden Haltung zu einem Kyoto-Nachfolgeabkommen international kritisiert wurde, hätten die Nationalisten in China Aufwind bekommen. «Wir werden kritisiert, egal was wir tun, also sollten wir einen Dreck auf die anderen geben», zitierte Li Yan eine weit verbreitete Sicht in ihrem Land.


Quelle: dpa

© greenpeace china



Ihr Partner für den CO2-Fußabdruck:

Ihr Partner für den CO2 Fußabdruck: klimAktiv


18.06.2013

EEX veröffentlicht energiepolitisches Eckpunktepapier

Elektromobilität: Neues Werkstoffkonzept für das Batteriegehäuse spart Gewicht und gibt Sicherheit

EU-Staaten wollen sich besser auf Klimawandel vorbereiten

EU und China reden im Solarstreit wieder miteinander

Solarworld will sich mit Geld aus Katar und Schuldenschnitt retten

Studie: Fossile Energieträger bleiben in Deutschland noch lange dominierend

Windenergie-Branche verlangt mehr Planungssicherheit

Studie: Nur wenige Deutsche glauben nicht an Klimawandel

CO2 - Marktbericht vom 18.06.2013

17.06.2013

Studie: Chemische Industrie könnte viel mehr Energie einsparen

Schweizer Unternehmen entwickelt Ladestation für alle Elektroautos

June UN Climate Change Conference in Bonn sees concrete progress toward new agreement and speeding up climate action

Phoenix Solar forscht an schwimmenden Solarzellen

Forscher entwickeln effizienteren Katalysator für Brennstoffzellen

KTG Energie übernimmt Biogasanlage

EU vor Verhandlungen zu F-Gasen

EnBW will sieben Milliarden Euro in Konzernumbau stecken

Brüderle: Ab sofort keine Windräder und Solaranlagen mehr ans Netz

Oberbürgermeister entwerfen Broschüre zur Energiewende

CO2 - Marktbericht vom 17.06.2013

14.06.2013

Das Laden von Elektrofahrzeugen wird einfacher

Forschungsprojekt gewinnt Windenergie mithilfe eines Kites

Offener Brief: Lausitz als ewige Kohlenstoff-Senke

Germanwatch: Merkel muss Treffen mit Obama für Fortschritte im Klimaschutz nutzen

Altmaier und Albig starten erste Bürgeranleihe für Stromleitung

Centrotherm verliert Auftrag in Algerien

Erneuerbare Energien auch als Reiseziel attraktiv

CO2 - Marktbericht vom 14.06.2013

13.06.2013

Abschluss des europäischen Klimaschutzprojektes „EnercitEE“

Eon-Anlage speist erstmals Wasserstoff aus Windstrom ins Netz

Innovative Produkte für die Energiewende: Die neuesten Empfehlungen von Saturn und Utopia

Studie: Anteil der Häuser mit Solaranlagen steigt weiter

Aufwärtsbewegung des CO2-Preises wird in Australien genau beobachtet

Energieausweis schützt vor Überraschungen beim Immobilienkauf

CO2 - Marktbericht vom 13.06.2013

12.06.2013

Ausbau der Erneuerbaren Energien günstig wie noch nie

UNEP-Bericht: Investitionen in erneuerbare Energien gesunken

Schutz vor Strom-Blackout: Bund setzt Regeln für Reserve-Kraftwerke

dena fordert steuerliche Anreize für Gebäudesanierung

L-Bank gewährt zinsverbilligte Kredite für Maßnahmen zur Energieeffizienz

BEE fordert: Vergünstigungen für Kohlekraftwerke stoppen

Merkel strebt Ökostrom-Reform nach Wahl an

Bundesregierung will Sprit- und Energieverbrauch im Verkehr drosseln

CO2 - Marktbericht vom 12.06.2013