Danach konnte sich das Bundesland im Südwesten Deutschlands mit 58 von 100 möglichen Punkten auf Platz eins positionieren. Auf Platz zwei landete Mecklenburg-Vorpommern (57) vor Bayern (55). Am Ende des Rankings steht das Saarland.
Um zu beurteilen, wie weit ein Bundesland mit der Energiewende vorangekommen ist, wurden insgesamt elf Kriterien zugrunde gelegt: Von der Entwicklung der CO2-Emissionen und dem Alter des fossilen Kraftwerkparks über den effizienten Einsatz der Energie und den Fortschritt beim Stromnetzausbau bis zum Zubau bei Photovoltaik, Windkraft und Biomasse.
Dabei wurde eine unterschiedliche Gewichtung der Einzelaspekte vorgenommen. Während die Zunahme der Leistung aus Ökostromquellen ca. 13 Prozent des Endergebnisses ausmachen; fließen bspw. die Ausgaben für Forschung in Erneuerbare nur mit ca. 7 Prozent in das Ranking ein.
- Besonders gut aufgestellt zeigt sich nach der Studie Baden-Württemberg beim Netzausbau, bei der Wärmedämmung von Gebäuden sowie bei der Energieffizienz.
- Die Stärken von Mecklenburg-Vorpommern hingegen liegen bei der Ökostromerzeugung. Von allen Flächenstaaten hat das Bundesland außerdem die modernsten Kraftwerke.
- Nirgendwo in Deutschland nutzen so viele Menschen Pellet-Heizungen, Kellerkraftwerke und Wärmepumpen wie in Bayern, was dem Flächenstaat den dritten Gesamtrang einbrachte.
- Andere Bundesländer erzielten auf einzelnen Feldern herausragende Punktzahlen. So investieren zum Beispiel Brandenburg (6) und Sachsen (15) besonders stark in die Forschung.
Die Studie "Bundesländervergleich zur Energiewende" ist kostenpflichtig und kann bei trend:research bestellt werden.

